Bio


Den Anfang nahm alles 1960. Ich erblickte das Licht der Welt im Universitäts-klinikum zu Tübingen.

Aufgewachsen bin ich als der jüngste von drei Geschwistern. Unser Vater war Pastor in einer evangelisch-freikirchlichen Gemeinde. Im kleinen Kreis der Familie haben wir viel gesungen und musiziert.

Als ich ca. 9 Jahre alt war, hatten wir Geschwister unseren ersten öffentlichen Auftritt bei der Hochzeit unserer Tante. Erst mit 11 Jahren fing ich an Klavier zu spielen. Meine Großeltern finanzierten mir den ersten Klavierunterricht. Stundenlang spielte ich in dem Gemeindesaal in Hamburg-Harburg und träumte davon, dies eines Tages auch vor Publikum zu tun.

Canada

Am 1. Mai 1976, kurz vor meinem 16. Geburtstag, wanderten wir nach Canada aus, genauer gesagt, nach Calgary, im Westen, nahe den Rocky Mountains. Im Herbst ’76 kam ich auf die Bowness Highschool und eine Woche nach der Einschulung spielten meine Schwester Astrid und ich unser erstes Konzert dort in der Aula. An den ersten bezahlten Auftritt erinnere ich mich besonders gut. Wir waren im Trio unterwegs, 200 Dollar gab’s für Freitag und Samstag in einer heruntergekommenen Kneipe in Olds, Alberta, einem Dorf außerhalb von Calgary. Das war Anfang 1977.

Ich werde Musiker

1978 beschloss ich, mit dem Segen meiner Eltern, die Schule abzubrechen und mich ganz der Musik zu widmen, sie zu meinem Beruf zu machen. 1979 spielte ich mit meiner Band im Forest Lawn Hotel in Calgary, einem gruseligen Laden für die Nichtbeachteten und Gescheiterten, als mich ein Typ fragte, ob ich mir vorstellen könne, mit Ian Tyson zu spielen. Ian war ein bedeutender und bekannter Künstler in Kanada.

Die Zeit mit Ian Tyson und seiner Band hat mir sehr viel gebracht. Damals gab es für Pop- und Rockmusiker noch keine Schulen. Diese, und andere Bands waren meine Schule. Im selben Jahr landete ich bei dem Underground-Star der Szene Gaye Delorme. Höhepunkt meiner Zusammenarbeit mit Gaye war die Produktion der Filmmusik für den „Cheech and Chong“ Film „Nice Dreams“.

Der original Fernsehspot zum Film: Komposition und Piano: Bo Heart

Nach einigen Jahren und zahlreichen Club-Gigs beschloss ich mit meiner damaligen Band Studio Venice mein Glück in Deutschland zu suchen, wo mit der Neuen Deutschen Welle gerade die Post abging. Irgendwie wollte ich dabei sein.

So ging es 1985 ab nach Deutschland

Wir landeten in Hamburg mit einem Flightcontainer voller Equipment, 100 Demokassetten und mit unseren Träumen. Wir spielten im alten „Onkel Pö“, im „Knust“, im „Logo“ und im Harburger „Riekhof“ als Band aus Canada. Wir landeten einen Verlagsdeal und einen Plattenvertrag bei der Intercord. Heraus kam die Single „Don’t talk anymore“ von Studio Venice. Leider blieb die Band nicht zusammen, die Kanadier gingen zurück nach Kanada und ich machte als Beau Heart weiter.

Beau Heart

Eines meiner Demos, der Song „Coming back to you“ landete irgendwann im Jahre ’87 bei dem AR Manager der WEA. Obwohl er nicht so recht wusste , was er damit machen sollte, spielte er dieses Demo dem Schlagzeuger und Produzenten Curt Cress vor. Er produzierte meine erste LP „Invitation“ und ich durfte drei Tourneen mit dem „Clan“ bestreiten.

Yamaha

Über den Kontakt Curt Cress kam ich zur Zusammenarbeit mit dem Instrumentenhersteller Yamaha. So kam ich auf der Frankfurter Musikmesse 1988 zum ersten Mal für Yamaha zum Einsatz. Seitdem bin ich mit Yamaha eng verbunden. Mehrmals war ich in Japan um dort bei der Entwicklung von Begleitautomatik-Styles mitzuarbeiten. Ich spielte gesponserte Konzerte in der ganzen Welt, um die Instrumente von Yamaha zu präsentieren.

Klaus Lage

Bei einer Jam-Session in Frankfurt lernte ich den Saxophonisten Christian Felke, der Klaus Lage Band kennen. Durch ihn kam es zum Kontakt und zu der nun schon über dreißig Jahre andauernden Zusammenarbeit mit Klaus Lage.

Mit Klaus Lage habe ich hunderte Konzerte gespielt und alle Regionen Deutschlands bereist. Anfang der neunziger Jahre war ich 250 Tage pro Jahr auf Reisen. Es sind heute weniger Konzerte, aber es wird immer noch geschrieben, produziert und auch live gespielt.

Edo Zanki und 4 your Soul

1996 kam es zusätzlich noch zur Zusammenarbeit mit Edo Zanki in dessen Band ich einige Jahre spielen durfte. 2001 gründeten wir die Band „4 your Soul“, produzierten ein Album und spielten ein Fernsehkonzert, aus dem bei YouTube ein paar Ausschnitte zu sehen sind. Ende 2001 stiegen wir mit unserem Album auch in die Charts bis in die Top 30. Die oben erwähnte Kernformation konnte sich dennoch nicht lange halten, Xavier zog es weiter und mich ein Jahr nach ihm auch.

Vicky Leandros

2004 wurde ich Mitglied Band von Vicky Leandros. Mit Vicky machten wir 2006 auch eine Live DVD, aufgenommen im CCH in Hamburg. Mit Vicky spielte ich bis Anfang 2020 zusammen. Dann kam die Pandemie…

(hours) Laila Richter

…und der Lockdown. Stillstand. Meine Tochter Laila ist Schauspielerin und Sängerin. Wir beschlossen diese Zeit für uns zu nutzen. Sie schrieb Texte und Melodien, schickte mir Klangfragmente und Ideen, die wir dann gemeinsam in meinem Wohnzimmerstudio zu Songs machten. Als die Lockdowns endeten, wir wieder auf die Bühnen konnten, komplettierten wir unsere Aufnahmen mit Band-Aufnahmen im größeren Tonstudio. 2024 endlich veröffentlichten wir unser Vater-Tochter Project.

The Elton Song Project

Es begann vor der Pandemie, als Gruppe von Kollegen und Freunden gründeten wir eine Band, die sich den Songs von Elton John und Bernie Taupin widmet.

Es ist mir immer wieder ein großes Vergnügen mit dieser großartigen Band genau dieses Repertoir auf die Bühne zu bringen.

… and the beat goes on

Nun spiele und produziere ich seit 35 Jahren Songs mit Klaus Lage. Auch im Jahr 2026 sind wir wieder mit einer neuen CD unterwegs. Derweil gebe ich Konzerte mit „Die Cowboys“ um Uwe Lost und Rainer Bach, dem Elton Song Project, Laila Richter, der Caramel Club Band und hin und wieder auch Solo als Bo Heart.

2026 wieder auf Tournee mit Klaus Lage
und mit den Cowboys

Bo Heart Band

2026 gebe ich endlich mal wieder Konzerte als Solokünstler mit eigener Band. Dieses Jahr sind es 48 Jahre, seit denen ich als Musiker beruflich unterwegs bis. Hier mach ich mein Ding!

…es bleibt spannend.